Über das Projekt

Das Quartier „Kelsterbach – An der Niederhölle“ wurde im Jahr 2014 in eines der erfolgreichsten Städtebauförderprogramme Deutschlands aufgenommen „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“. In diesem Förderprogramm werden bauliche, wirtschaftliche und soziale Maßnahmen im Sinne einer positiven Entwicklung im Quartier zusammengeführt.

Das Soziale Stadt - Quartier liegt im Südwesten der Stadt Kelsterbach, auf der Mainhöhe zwischen Mainufer und Bahntrasse erstreckt sich das Fördergebiet von der Auffahrt Staudenring bis in den Nordosten zur Hausnummer 149 bis 159 der Rüsselsheimer Straße und dem Fachmarktzentrum. Insgesamt umfasst das Quartier rund 12 Hektar, auf denen circa 1.200 Menschen leben. 

Zwischen Rüsselsheimer Straße, Am Main und An der Niederhölle

1. Errichtung eines Bürgertreffs
2. Entwicklung eines Freiflächenkonzepts mit Gestaltungsleitbild
3. Umgestaltung des Mainufervorlandes und Kelsterbacher Terrasse

4. Herstellung von Barrierefreien Hauseingängen
5. begleitende Kommunikation/ Imagekampagne


 

Unsere Ziele

Aus dem Wohngebiet der 50er und 60er Jahre soll ein moderner, lebenswerter und vielfältiger Stadtteil von Kelsterbach werden. Gemeinsam mit Bewohnern und Immobilieneigentümern soll der Stadtteil ein neues Gesicht erhalten.

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes wurde durch die NH ProjektStadt, Fachbereich Integrierte Stadtentwicklung, eine umfangreiche Analyse des Quartiers durchgeführt. Aus den Ergebnissen wurden Ziele sowie Einzelmaßnahmen erarbeitet, die es gemeinsam mit den Bewohnern und Fachplanern zu verifizieren, auszuarbeiten und umzusetzen gilt.

 

01.

Bessere Anbindung des Quartiers an die Stadt

02.

Verbesserung der Lebensbedingungen im Quartier

03.

Besserer Zugang zum Main für die Bewohner

04.

Verbesserung des Images der Mainhöhe


05.

Verbesserung des Bildungsangebotes vor Ort

06.

Schaffung nachbarschaftlicher Netze

07.

Schaffung eines Mittelpunkts für das gemeinsame Leben

08.

Verbesserung der Wohnqualität


10.

Sicherung preiswerten Wohnraums

11.

Ausbau des Infrastrukturangebotes


 
 
 

Die Förderer

Stadt- und Gemeindestrukturen werden insbesondere durch ihre Gebäude, deren Entstehungszeitraum und die dort lebende Bevölkerung geprägt. Die demographischen, technischen und wirtschaftlichen Veränderungen stellen immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen an die Städte und Gemeinden. Zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen und zur Stärkung der Städte und Gemeinden als Wirtschafts- und Wohnstandorte, erhalten diese Finanzhilfen vom Bund und Land in Form von Programmen zur Städtebauförderung.

Mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ wurde die Möglichkeit geschaffen, die Lebensqualität im Stadtteil zu steigern, soziale Probleme zu entschärfen und das Gebiet städtebaulich attraktiver und lebenswerter zu gestalten. In Hessen ist die Städtebauförderung beim hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz angesiedelt. 

Zur Optimierung der interkommunalen Kooperation für die Programmgebiete der "Sozialen Stadt" hat das hessische Ministerium die Servicestelle "HEGISS – Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt – eingerichtet." In dieser Servicestelle arbeiten die Hessen Agentur GmbH (HA), die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V. (LAG) sowie das Institut Wohnen und Umwelt GmbH Darmstadt (IWU) in einer engen interdisziplinären Kooperation zusammen. Die Angebote und Dienstleistungen von HEGISS richten sich an die Kommunen, die Akteure vor Ort und die Landesebene und dienen der erfolgreichem Umsetzung des Förderprogramms.